Techtalk

Keine Foto-Seite ohne Technik

Ihr werdet hier aber keine Abhandlung darüber finden, warum man das Objektiv xyz unbedingt kaufen muss.

Ihr werdet hier keine Abhandlung darüber finden, warum man die Kamera xyz unbedingt kaufen muss.

Was ihr findet, sind  Tipps zum besser Bilder machen.

Vorab eine Empfehlung: Geduld und üben, üben, üben.

Eineinhalb Stunden gewartet:

Tipps

Insekten-Makros:

Ihr habt  ein Superzoom-Makroobjektiv und wollt Nahaufnahmen von kleinen Dingen machen?

Vergesst das Superzoom-Makroobjektiv, kauft ein richtiges Makroobjektiv. Die Marke ist egal, scharf sind sie alle. Der Anschluss muss aber auch passen.

Ein Stativ ist auch hilfreich (Werbung, weil ich dieses Stativ richtig gut finde: Rollei „Rock solid alpha“).

Makros immer mit einer Blende zwischen 11 und 18 schießen. Dann ist alles scharf. Die besten Makros werden bei bedecktem Himmel gemacht (manche sagen auch früh morgens im Sommer, wenn die Insekten noch träge sind – das sind aber immer die gleichen Bilder. Insekten können nämlich auch fliegen.)

Notfalls die ISO hochdrehen. Manchmal hilft es auch schon, die werksseitig eingestellten Werte stehen zu lassen.

Ich persönlich fotografiere mit bis zu ISO 25.600 (ein paar dieser Bilder sind auch auf dieser Seite zu sehen).

Und jetzt die Verschlusszeiten

Bienen mit schön verwischten Flügeln 1/1250.

Bei Blumen (draußen) ist die Belichtungseit egal, solange es windstill ist. Wer will, kann auch mit der Blende spielen: In diesem Fall Blende 4 (das Motiv muss  aber zum Schärfe-Unscharf-Foto passen).

Libellen im Sitzen und  Libellen im Flug 1/1250 (wenn die Flügel schön schwirren sollen, reicht auch 1/500).

Schmetterlinge auf Blume oder im Flug 1/1600s.

 

Bei Landschaftsaufnahmen kommt es natürlich am meisten auf die Stimmung an. Frühmorgens oder am Abend ist es natürlich am stimmungsvollsten, wenn einem das Glück zulächelt. Es ist ja nicht so, dass die Sonne untergeht und eine Landschaft  im schönsten Licht erstrahlt. Oft ist das Licht am Abend und am Morgen grau in grau. Auch bei Landschaftsaufnahmen kommt es auf Geduld an. Stellt die Blende ein und lasst die Kamera über die Verschlusszeiten entscheiden. Ein Stativ ist dabei sehr hilfreich.

Hier mal ein Beispiel (ein schöner Sonnenaufgang in Nürnberg, Glück gehabt):

 

PIXELMONSTER (ab 30 MB)

Immer mehr Fotografen fahren auf Pixelmonster ab, denn dort lassen sich Aufnahmen so schön „croppen“,  als wären sie so gemacht worden. Hier ist ein Beispiel, wie „sinnvoll“ das ist. Da ich mit dem Nikon System fotografiere. bezieht sich das Video auf das neueste Pixelmonster von Nikon: die D850.

Weil das Video in Englisch ist, ein kurzes Fazit:

Die D850 ist eine wirklich gute Kamera, aber für die wirklich wichtigen Fotos nimmt Steve Perry die D5 und die D4. Soviel zum Thema, alles was neu ist, ist besser.

 

 

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